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Vogelherdhöhle

Vogelherdhöhle

Der Heidenheimer Reichsbahn-Obersekretär und Heimatforscher Hermann Mohn entdeckte an einem Maisonntag auf der Spur eines Dachses die Vogelherdhöhle, die damals oberirdisch noch nicht zu erkennen war.

Die 1931 entdeckte Höhle ist auf Grund ihrer archäologischen Funde über die Region hinaus bekannt. Sie war vor mehr als 30.000 Jahren Rastplatz und Unterstand für die eiszeitlichen Menschen im Lonetal.

Weitere Informationen zur Archäologie finden Sie hier...



Bei Ausgrabungen im Jahr 1931 durch den Tübinger Urgeschichtsforscher Gustav Rieck traten elf Tierplastiken zutage. Aus ihrer Entstehungszeit vor ca. 32.000 Jahren waren bis dahin nur Gebrauchsgegenstände bekannt.


Bei Nachgrabungen in den Jahren 2005 und 2006 durch die Universität Tübingen wurde weitere figürliche Kunst in Form von Tierdarstellungen aus Elfenbein gefunden.


Die nachweislich ältesten Kunstwerke der Menschheiten wurden beim Vogelherd in Niederstotzingen entdeckt.


Das aus Mammutelfenbein geschnitzte Wildpferd kann als Meisterwerk aus dem Vogelherd getrachtet werden. Es ist ca. 32.000 Jahre alt.


Wildpferd aus Mammutelfenbein

Weitere sensationelle Funde stammen aus den Nachgrabungen 2006. Unter anderem einen löwenartigen Feliden sowie die älteste vollständig erhaltene Plastik der Welt, ein Mammut aus Elfenbein.