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Partnerstadt Bages

 


Bages ist eine kleine Gemeinde im Département Pyrénées-Orientales mit einer Höhe von 17 m über NN und einer Fläche von 1.195 ha. Sie liegt am Fuße der Albères im Süden Perpignans und gehört zum Bezirk Elne.

Bages hat seine Bevölkerung innerhalb der letzten 40 Jahre verdreifacht. 1954 zählte Bages noch 1.640 Einwohner, 1975 waren es 2.145 und heute schließlich 3.336 Personen. Seine Nähe zur Hauptstadt des Départements macht Bages zum Wohnort für die Menschen die in Perpignan arbeiten.

Die Kirche "Saint-Andrè" ist romanischen Ursprungs. Sie wurde im 16. und 17. Jahrhundert n. Chr. umgestaltet und im Jahr 1986 von den Bürgern der Gemeinde restauriert. Im Ortskern werden die Straßen durch ältere Gebäude verschönert, deren Fassaden in den letzten Jahren saniert wurden.

Das Museum für naive Kunst wurde im Jahr 2006 aufgelöst. Das Gebäude ist nun im Eigentum der Gemeinde.

Wichtigster Wirtschaftszweig neben der Früchte- und Gemüseverarbeitung ist der Weinbau. Es gibt an Qualitätsweinen mit Erzeugerabfüllung (A.O.C.): "Côtes du Roussillon", "Grand Roussillon","Muscat du Rivesaltes" und "Rivesaltes". Diese werden in sieben Keltereien von den Eigentümern selbst hergestellt und abgefüllt.

Partnerschafts- und Freundschaftsvertrag zwischen Bages (Frankreich) und Niederstotzingen (Deutschland)
Im Jahre 1992, am 14. Juli, geben Jean Madrenas, Bürgermeister von Bages, und Gerhard Kieninger, Bürgermeister von Niederstotzingen, im Rahmen der Stadtverwaltungen die sie vertreten, feierlich vor den Einwohnern von Bages und Niederstotzingen die Partnerschaft der Städte Bages und Niederstotzingen bekannt. Sie verpflichten sich feierlich durch die Begründung und Förderung von brüderlichen Beziehungen, durch regelmäßigen Austausch von Personen und Gruppen in allen Bereichen des wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und sportlichen Lebens und durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Bevölkerung von Bages und Niederstotzingen zum Wohl ihrer Einwohner beizutragen.

Sie bestätigen auf diese Weise ihre Überzeugung, dass das Ideal des Friedens zweier Gemeinden nur verstanden werden kann als gemeinsame Anstrengung jedes Volkes. Sie erklären sich daher davon überzeugt, dass die Einwohner der beiden Gemeinden aus ihrem Austausch den größtmöglichsten Vorteil für die Freiheit und den Wohlstand aller ziehen können.